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Am 8. September 2015 kehrte mit dem aktuellen Trainer des SC Paderborn, Markus Gellhaus, ein ehemaliger Schüler des SGS an seine alte Wirkungsstätte zurück. Gellhaus, der 1990 das Abitur am Gymnasium absolvierte, erklärte sich nach einem Telefonat mit Frau Celik spontan bereit zu einem Interview mit der Schülerzeitung. Bei seinem Besuch nahm er sich zur Freude vieler Schülerinnen und Schüler trotz eines engen Terminplans noch die Zeit, in der großen Pause Autogramme zu schreiben.

Im anschließenden Interview in kleinerer Runde stellte sich der Fußballtrainer einigen kritischen Fragen der SchülerInnen zur aktuellen Situation des SCP. Er erzählte aber auch von schönen Erinnerungen aus seiner Schulzeit, an die er gerne zurückdenkt. Schon damals war Fußball ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Sein Können auf dem Platz stellte er einerseits beim SV Steinheim unter Beweis, aber auch in der Schulmannschaft, mit der er dem SGS den bis heute letzten Kreismeisterschaftstitel bescherte.

Nach dem Interview wurden noch Erinnerungsfotos mit den beteiligten Lehrern und Schülern vor dem Haupteingang der Schule gemacht, bevor man sich mit der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen voneinander verabschiedete. Mehr Informationen zur Steinheimer Vergangenheit von Markus Gellhaus und seinem Werdegang zum Trainer im Profifußball können in der nächsten Ausgabe der Schülerzeitung des SGS nachgelesen werden.

(Text und Fotos: Asl)

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Nach dem Fußballturnier und dem Völkerballturnier zur Integration von Flüchtlingen aus der näheren Umgebung und dem Waffelverkauf der Kalemie-AG gegen eine Spende für die Flüchtlinge auf der griechischen Insel Samos geht die Flüchtlingshilfe am SGS weiter. Die Schülervertretung sammelt ab sofort in den Pausen Sachspenden für Flüchtlinge, die in den Flüchtlingsheimen der Umgebung wohnen, und bittet darum, die Flüchtlinge mit den Spenden zu unterstützen.

(Text: Vol, Foto: Krk)

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Aufgeregt stehen die 72 SchülerInnen der fünften Klassen vor ihren Klassenräumen, denn heute ist für sie kein normaler Schultag. Statt Mathe, Englisch, Deutsch steht für sie Fairplay auf dem Stundenplan. Was erwartet sie an dem heutigen Vormittag? Nach der Begrüßung durch Frau Schierbaum und Frau Behler begleiten die FAIRmittler, die in den ersten Schulwochen den FAIRPLAYDAY intensiv vorbereitet haben, die SchülerInnen in die Klassenräume des Erprobungsstufenflures und werden die Jüngsten der Schule in das einführen, was die Pädagogik als „soziales Lernen“ bezeichnet. Für die SchülerInnen bedeutet dies konkret, dass sie in kleinen Gruppen über Rollenspiele, Gesprächsrunden, Aktivitäten und Spiele einen Zugang zu den Themen „respektvoller Umgang“, „Selbstvertrauen“ und „Beziehungen“ bekommen und mit ihren „neuen“ Mitschülern im schulischen Umfeld Strategien und Regeln entwickeln, um teamfähig den Schulweg gemeinsam zu meistern.

Neben den „erfahrenen“ FAIRmittlern aus der Q1 und Q2 haben auch schon die „Neuen“ aus der Jahrgangsstufe 9 und der EF, die im vergangenen Jahr an der Streitschlichterausbildung teilgenommen haben, die Gruppen bei ihrer Arbeit unterstützt.

Im Rahmen des FAIRPLAYDAYs durften die Klassen 5a, 5b und 5c zudem endlich ihre Paten aus dem FAIRmittlerteam kennenlernen. Diese stehen ihnen als Ansprechpartner insbesondere im 5. Schuljahr zur Verfügung und werden im Laufe des Schuljahres die verschiedenen Patenaktionen organisieren. Auch über die Streitschlichtung am SGS konnten sich die Fünftklässler informieren – sollte es dann doch einmal zu einem kleinen Streitfall kommen, weiß man jetzt, wie eine Schlichtung verläuft sowie wo und wann man die Streitschlichter finden kann. Die Fotos zeigen Momentaufnahmen des Kommunikationstrainings und der Rollenspiele.

(Text und Fotos: Be)

 

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Der neugestaltete Schulhof des SGS wurde am 3. September 2015 eingeweiht. Alle Schüler und Lehrer waren anwesend. Bürgermeister Joachim Franzke und Schulleiter Hermann Brak zeigten sich in ihren Reden erfreut über die bauliche Entwicklung des SGS in den letzten Jahren, bei der die Umgestaltung des Schulhofes die bisher jüngste Baumaßnahme war, und lobten außerdem das Engagement aller Schülerinnen und Schüler, die vor den Sommerferien mit ihrer fleißigen Entpflasterungsaktion die Neugestaltung vorbereitet hatten. Auch die Schulband „The Jones“ unter der Leitung von Ivan Jones spielte und sorgte für den musikalischen Rahmen der Einweihungsfeier. Zum Abschluss versammelten sich alle Schüler, Lehrer und Gäste zu einem Gruppenfoto auf dem Schulhof.

(Text und Fotos: Vol)

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Auch die Kalemie-AG beteiligt sich an der Unterstützung der Flüchtlinge. Am Freitag, dem 4. 9. 2015, verkauften die Mitglieder frisch gebackene Waffeln. Das eingenommene Geld wird für Flüchtlinge gespendet, die auf der griechischen Insel Samos stranden, wie Lehrerin Ulrike von der Linden in ihrem Sommerurlaub dort selbst erlebt hat. So kann jeder mit einer kleinen Spende Flüchtlinge unterstützen, die auf diese Hilfe dringend angewiesen sind.Nach der Waffelback-Aktion konnte Frau Diekneite Frau von der Linden einen erfreulichen Geldbetrag für die Flüchtlinge auf Samos überreichen.

Die Schülervertretung des SGS sammelt ab sofort in den Pausen Sach- und Geldspenden für die Flüchtlinge.

(Text und Fotos: Vol)

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Seit einigen Jahren schon führt der ehemalige Leiter des Oberstufenchores, Michael Schmidt, mit verdienten Choristen/Choristinnen eine kleine Studienfahrt nach Eisenach (Thüringen) durch. In diesem Jahr gewannen sechs Sängerinnen mit der Besichtigung der Wartburg (Unesco-Weltkulturerbe, siehe Bild), der Wanderung durch die romantisch-spektakuläre Drachenschlucht im Thüringer Wald, dem Besuch des Bachhauses - es wurde aus Gründen des enormen Interesses gleich an zwei Tagen in Augenschein genommen - und des Burschenschaftsdenkmals dauerhaft beeindruckende kulturelle Eindrücke. Und der Spass kam dabei auch nicht zu kurz!

Chorleiter und Geschichtslehrer Michael Schmidt resümiert: "Im Osten war und ist nicht Alles schlecht: Die Thüringer Rostbratwurst mit ihrem hohen Fleischanteil beeindruckt mich stets aufs Neue!" Die erlebnisreiche Studienfahrt versteht sich als Dankeschön für den besonderen Einsatz im Oberstufenchor des Städtischen Gymnasiums.

(Text und Foto: Schmidt)

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Während bei der ersten Solidaritätsaktion für Flüchtlinge am 21. 8. 2015 vor allem die Älteren eingeladen waren, fand am Freitag, dem 28. 8. 2015 am Städtischen Gymnasium Steinheim in der Sporthalle von 11:30 – 13:10 Uhr ein Völkerballturnier mit jungen Flüchtlingen im Alter von 10 – 14 Jahren aus der Flüchtlingsunterkunft Billerbeck statt. Mit Hilfe der SV haben alle drei Klassen der Jahrgangsstufe 6 einen fröhlichen Sportwettkampf veranstaltet. Bei der Verständigung half die Integration unserer türkischsprachigen Schüler in die einzelnen Turniergruppen. So waren die Spielregeln schnell geklärt und die Spiele konnten beginnen. Während der Pausen blieb genügend Zeit untereinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen, Fremdsprachen einzusetzen und zusammen Spaß zu haben. Die jungen Schüler haben mit Begeisterung diesen Tag vorbereitet und halfen außerdem den Flüchtlingen durch die Spende von Sportschuhen.

Das Städtische Gymnasium Steinheim will damit seinen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, soziale Kompetenz zu beweisen, auf Menschen zuzugehen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Denn Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, leben unter uns und es ist ein Zeichen der Menschlichkeit unserer Gesellschaft, diesen Menschen zu helfen, auch bei ihrer Integration. Die Vermittlung dieser Werte gehört am SGS neben der Wissensvermittlung zum Bildungsauftrag dazu.

(Text: Beh, Vol / Foto: Beh)

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Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (27. Januar 1945) fuhren Schülerinnen und Schüler des SGS nach Buchenwald. „Es ist etwas ganz anderes, wenn man selbst vor Ort ist, als wenn man die Bilder in einem Film sieht. Die ganze Atmosphäre ist bedrückend und düster.“ (Schüleräußerung)

Diese bedrückte Atmosphäre merkten am Mittwoch, dem 28. Januar 2015, auch die Schüler der Jahrgangsstufe EF und des Geschichtsgrundkurses aus der Q2 von Herrn Driemeier. Die vorher so fröhliche Stimmung im Bus verflog und machte einer nachdenklichen Stille Platz, als die Schüler in vier Gruppen von den Referenten über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald geführt wurden. Es wurden die Gräueltaten der Nazis erläutert und durch die noch stehenden Gebäude, wie dem „Bunker“ und dem Krematorium, veranschaulicht. Auch die Torinschrift „Jedem das Seine“ verdeutlicht den grausamen Umgang der Nazis mit den Gefangenen.

„Die Kälte ließ uns deutlich spüren, wie schlimm es damals für die Häftlinge gewesen sein muss. Da lernt man die gut gefütterten Winterklamotten zu schätzen.“ (Schüleräußerung)

(Text und Fotos: D)