Keine Termine

Am Samstagmorgen, dem 7. 11. 2015, erlebten die Anwohner des Städtischen Gymnasiums eine zum Wochenende sonst ungewohnte Unruhe und Geschäftigkeit: Eltern brachten Schüler, die sich zielstrebig ins Schulgebäude begaben, um sich über Berufswege zu informieren, denn ab 08:00 Uhr sollte der jährliche „Berufetag“ des Gymnasiums stattfinden.

Der Berufetag hat am Städtischen Gymnasium Steinheim mittlerweile Tradition und fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Bereits ein halbes Jahr vorher haben Lehrerkonferenz und Schulkonferenz den Termin festgelegt. Der Samstag ist deswegen besonders geeignet, weil dann alle Räume der Schule zur Verfügung stehen und normaler Unterrichtsbetrieb nicht gestört werden kann. Zum anderen ist es gerade Selbständigen und Freiberuflern kaum möglich, wochentags ihren Arbeitsplatz für eine schulische Veranstaltung zu verlassen.

An diesem Tag zeigten 25 Führungskräfte aus Unternehmen, Behörden und Institutionen der Region den Schülern Berufsfelder auf und warben auch um potentielle Fachkräfte für ihren eigenen Bereich. Von diesen 25 Experten haben immerhin 13 am Städtischen Gymnasium Steinheim ihr Abitur abgelegt, sind erfolgreich im Berufsleben und dienen somit in besonderer Weise als Vorbilder für unsere Schüler. Passend zum jedem Lateiner geläufigen Motto „Non scholae, sed vitae discimus“ (= „Wir lernen nicht für die Schule sondern für das Leben“) will das Städtische Gymnasium nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch fit machen für die Lebenswirklichkeit. Dazu gehört eine wohlüberlegt getroffene Berufsentscheidung. Diese Entscheidung kann nur richtig gelingen, wenn sie auf möglichst vielen Sachinformationen beruht. Solche Informationen stellten die Referenten, eingeladen vom Koordinator für Studien- und Berufsorientierung des Gymnasiums, Herrn Josef Rhiel, von 08.00 Uhr bis 12:45 Uhr in fünf Zeitblöcken mit jeweils vier parallelen Vorträgen zur Verfügung. Alle Schüler hatten im Vorfeld der Veranstaltung sich in jedem Zeitblock Referate ausgewählt, die ihrem persönlichen Interesse entsprachen.

Die Jahrgangsstufe Q 1 als Adressatengruppe ist bewusst gewählt, da am Ende der Q 1 die Bewerbungstermine für die Schülerinnen und Schüler liegen, um nach dem Abitur, im darauf folgenden Jahr, möglichst ohne Verzug in eine Ausbildung oder ein Studium starten zu können.

(Text: Rh, Fotos: Rh, Ster)