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Auch die Kalemie-AG beteiligt sich an der Unterstützung der Flüchtlinge. Am Freitag, dem 4. 9. 2015, verkauften die Mitglieder frisch gebackene Waffeln. Das eingenommene Geld wird für Flüchtlinge gespendet, die auf der griechischen Insel Samos stranden, wie Lehrerin Ulrike von der Linden in ihrem Sommerurlaub dort selbst erlebt hat. So kann jeder mit einer kleinen Spende Flüchtlinge unterstützen, die auf diese Hilfe dringend angewiesen sind.Nach der Waffelback-Aktion konnte Frau Diekneite Frau von der Linden einen erfreulichen Geldbetrag für die Flüchtlinge auf Samos überreichen.

Die Schülervertretung des SGS sammelt ab sofort in den Pausen Sach- und Geldspenden für die Flüchtlinge.

(Text und Fotos: Vol)

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Seit einigen Jahren schon führt der ehemalige Leiter des Oberstufenchores, Michael Schmidt, mit verdienten Choristen/Choristinnen eine kleine Studienfahrt nach Eisenach (Thüringen) durch. In diesem Jahr gewannen sechs Sängerinnen mit der Besichtigung der Wartburg (Unesco-Weltkulturerbe, siehe Bild), der Wanderung durch die romantisch-spektakuläre Drachenschlucht im Thüringer Wald, dem Besuch des Bachhauses - es wurde aus Gründen des enormen Interesses gleich an zwei Tagen in Augenschein genommen - und des Burschenschaftsdenkmals dauerhaft beeindruckende kulturelle Eindrücke. Und der Spass kam dabei auch nicht zu kurz!

Chorleiter und Geschichtslehrer Michael Schmidt resümiert: "Im Osten war und ist nicht Alles schlecht: Die Thüringer Rostbratwurst mit ihrem hohen Fleischanteil beeindruckt mich stets aufs Neue!" Die erlebnisreiche Studienfahrt versteht sich als Dankeschön für den besonderen Einsatz im Oberstufenchor des Städtischen Gymnasiums.

(Text und Foto: Schmidt)

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Während bei der ersten Solidaritätsaktion für Flüchtlinge am 21. 8. 2015 vor allem die Älteren eingeladen waren, fand am Freitag, dem 28. 8. 2015 am Städtischen Gymnasium Steinheim in der Sporthalle von 11:30 – 13:10 Uhr ein Völkerballturnier mit jungen Flüchtlingen im Alter von 10 – 14 Jahren aus der Flüchtlingsunterkunft Billerbeck statt. Mit Hilfe der SV haben alle drei Klassen der Jahrgangsstufe 6 einen fröhlichen Sportwettkampf veranstaltet. Bei der Verständigung half die Integration unserer türkischsprachigen Schüler in die einzelnen Turniergruppen. So waren die Spielregeln schnell geklärt und die Spiele konnten beginnen. Während der Pausen blieb genügend Zeit untereinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen, Fremdsprachen einzusetzen und zusammen Spaß zu haben. Die jungen Schüler haben mit Begeisterung diesen Tag vorbereitet und halfen außerdem den Flüchtlingen durch die Spende von Sportschuhen.

Das Städtische Gymnasium Steinheim will damit seinen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, soziale Kompetenz zu beweisen, auf Menschen zuzugehen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Denn Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, leben unter uns und es ist ein Zeichen der Menschlichkeit unserer Gesellschaft, diesen Menschen zu helfen, auch bei ihrer Integration. Die Vermittlung dieser Werte gehört am SGS neben der Wissensvermittlung zum Bildungsauftrag dazu.

(Text: Beh, Vol / Foto: Beh)

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Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (27. Januar 1945) fuhren Schülerinnen und Schüler des SGS nach Buchenwald. „Es ist etwas ganz anderes, wenn man selbst vor Ort ist, als wenn man die Bilder in einem Film sieht. Die ganze Atmosphäre ist bedrückend und düster.“ (Schüleräußerung)

Diese bedrückte Atmosphäre merkten am Mittwoch, dem 28. Januar 2015, auch die Schüler der Jahrgangsstufe EF und des Geschichtsgrundkurses aus der Q2 von Herrn Driemeier. Die vorher so fröhliche Stimmung im Bus verflog und machte einer nachdenklichen Stille Platz, als die Schüler in vier Gruppen von den Referenten über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald geführt wurden. Es wurden die Gräueltaten der Nazis erläutert und durch die noch stehenden Gebäude, wie dem „Bunker“ und dem Krematorium, veranschaulicht. Auch die Torinschrift „Jedem das Seine“ verdeutlicht den grausamen Umgang der Nazis mit den Gefangenen.

„Die Kälte ließ uns deutlich spüren, wie schlimm es damals für die Häftlinge gewesen sein muss. Da lernt man die gut gefütterten Winterklamotten zu schätzen.“ (Schüleräußerung)

(Text und Fotos: D)